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Die internationale Fensterbranche traf sich bei den «windays 2013»

Programm 2013

Tagungsband 2013:
Online-Bestellung: nadine.aeschlimann(at)bfh.ch 

Reportage über die windays 2013:
Link

 Die «windays 2013» in Zahlen

322 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 6 Ländern (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Fürstentum Liechtenstein)
36 Aussteller
19 Referentinnen und Referenten

 
Christoph Rellstab begrüsst die Teilnehmenden der windays 2013


Voller Saal während den Referaten


Blick in die Ausstellung

Gespräche im Ausstellungsbereich
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Darbietung während der Abendveranstaltung

Besichtigung des Technologieparks der Berner Fachhochschule

windays 2013 – das Fenster zur Branche

Zum sechsten Male traf sich die Fenster- und Fassadenbranche Mitte März zu den windays 2013 in Biel. Über 300 deutsch- und französischsprachige Teilnehmende belegen, dass die Organisatoren von der Berner Fachhochschule die Schwerpunkte auf Themen setzten, die den Markt interessieren. In sieben Themenblöcken, die zweisprachig in Deutsch und Französisch mit Simultanübersetzungen aufgebaut waren, vermittelten die Referenten und Referentinnen interessante Informationen zu den Bereichen Fenstermarkt, Fassadentechnik, Statik und Vermarktung.

Zur Einstimmung in die Thematik standen am Start der Tagung die Herausforderungen der Energiewende, die Dr. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie erläuterte. Im Anschluss folgten Beiträge zu Trends im Markt, die von globalen Entwicklungen bis hin zu Szenarien für den Schweizer Markt reichten. Bernhard Esser, HSBC Trinkhaus und Burkhardt AG prophezeite, dass bis 2050 die Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaften aus den Schwellenländern um das Fünffache steigen und damit insgesamt die Grösse der Industrienationen übertreffen wird. Birgit Neubauer-Letsch von der Berner Fachhochschule BFH sprach über die Entwicklungen und Trends im Schweizer Bau- und Fenstermarkt. Die Energieeffizienz stand auch im Referat von Marco Ragonesi, Ragonesi, Strobel und Partner, im Zentrum. Er forderte in seinem mit zahlreichen Details belegten Beitrag, bei Fenstern für energieeffiziente Gebäude die bilanzorientierte Beurteilung zu bevorzugen.

Grösser, leistungsfähiger und dünner
Ein weiteres zentrales Thema war die steigende Wichtigkeit der statischen Bemessung im Fenster- und Fassadenbau. Marc Donzé von der BFH wies auf die Problematik hin, die entsteht, wenn der Fensterbauer durch immer grössere Formate zum Fassadenbauer wird. Prof. Dr. Franz Feldmeier von der Hochschule Rosenheim zeigte an einem Verwaltungsbau in Konstanz auf, wie Hochleistungs-Solar-Fassaden mit 3x4 m grossen Modulen berechnet wurden.

Neues aus Forschungsprojekten
Neben Themen aus der Industrie bot die Tagung auch Informationen zu Forschungsprojekten. Prof. Dr. Klaus Kreher von der Hochschule Luzern stellte ein Entwicklungsprojekt für aussenliegende Verschattungssysteme zur Sanierung von Glasfassaden vor, das auf einer filigranen Befestigung mit Hilfe der Klebetechnologie beruht. Zudem wurde ein Forschungsprojekt der BFH in Zusammenarbeit mit der Holzforschung Austria vorgestellt, das sich der Leistungsfähigkeit von Fensterkanteln widmet.

Personalführung und Kundenorientierung als wichtige Erfolgsfaktoren
Die fachspezifischen Referate wurden abgerundet durch Beiträge zu Personalführung. Ilka Jastrzembowski, Müller + Partner, sprach über die zielorientierte Führung und typorientierte Motivation der Mitarbeitenden. Walter J. Zürcher, konzeptforum empfahl nicht immer nur die Produktion zu optimieren, sondern die geforderte Kostenoptimierung durch Investitionen in die Mitarbeiter zu beeinflussen.