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Wissen für die Praxis: alle Ausbildungsdisziplinen der Bauwirtschaft gebündelt unter einem Dach.

Wir zählen zu den führenden Schweizer Bildungsinstitutionen im Bau und Holzbereich. Als national und international anerkannte Fachhochschule mit langjähriger Erfahrung und Tradition stellen wir künftigen Architektinnen, Bau-/Holzingenieuren oder Holztechnikern das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere. Ökologisch und ökonomisch ganzheitliches Denken und verantwortungsvolles Handeln sind zentrale Bausteine unserer Ausbildungen. Wir verbinden Lehre und Praxis konsequent. Unsere Studierenden erhalten einen umfassenden Einblick in die Tätigkeitsgebiete der gesamten Bauwirtschaft – auf Wunsch sogar während eines Auslandsemesters bei internationalen Partnerinstituten.

Architektur: Erfolg dank Spezifikation

Gestaltung, Management und Technik: Die drei klar definierten Vertiefungsrichtungen der Bachelorausbildung in Architektur sind schweizweit einzigartig. Unser Ausbildungskonzept richtet sich gezielt auf die individuelle Spezialisierung und Profilierung unserer Studierenden aus und erhöht ihre Berufschancen. Aufbauend auf den Bachelor vermittelt der Master of Arts in Architektur die restlichen Bausteine für eine erfolgreiche Karriere als Architektin und als Architekt auf nationalem und internationalem Pflaster. Bei uns steht aber auch die vollumfängliche Aus- und Weiterbildung im Vordergrund: Wir legen ein besonderes Augenmerk auf internationale Austauschprogramme, die das interkulturelle Denken und Arbeiten fördern. Mit der engen Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen Architektur, Bau und Holz schaffen wir wertvolle Synergien und fördern die Interdisziplinarität der Aus- und Weiterbildungen in der Architektur.

Bau: Vielfältige Bauspezialistinnen und -spezialisten

Die Abteilung Bachelor Bau stützt sich mit einem komplexen Ausbildungskonzept gezielt auf die praktischen Bedürfnisse der Bauwirtschaft: Vertiefte Kenntnisse des konstruktiven Ingenieurbaus, des Tiefbaus sowie der Umnutzung und des Erhalts komplexer Infrastrukturen sind ebenso Ausbildungsinhalte wie die Vorbereitung auf anspruchsvolle Planungs- und Managementaufgaben.Bachelorstudentinnen und -studenten können ihr Berufsportfolio mit dem Master of Science in Geotechnik gezielt erweitern. Die Masterausbildung ist eine Kooperation mit der Universität Bern. Das neue Studienangebot ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch im mitteleuropäischen Raum einzigartig. Ziel ist es, hoch qualifizierte Ingenieure und Naturwissenschaftlerinnen für leitende auf das Ingenieurwesen ausgerichtete Positionen in der Geotechnik auszubilden.

Holz Biel: Die nationale und internationale Kaderschmiede der Holzbranche

Die seit über 20 Jahren mit grosser Nachfrage durchgeführte Holzingenieurausbildung in Biel umfasst sämtliche Formen der Verarbeitung von Holz, Holzwerkstoffen, und Werkstoffkombinationen. Unsere Studierenden sind nach Abschluss ihrer Ausbildung hoch angesehene Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit dem Werkstoff Holz Bauten, Möbel und Räume entwerfen und entwickeln.Die Abteilung Bachelor Holz ist schweizweit die einzige Ausbildungsstätte, die Holzingenieurinnen und Holzingenieure ausbildet. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Holzindustrie orientieren wir uns stark an den aktuellen Anforderungen und Bedürfnissen der Holzwirtschaft und deren verwandten Berufen. Bachelor in Holztechnik können ihre Ausbildung mit dem Master of Engineering Holztechnik ergänzen. Der internationale Studiengang entstand in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Rosenheim (D). Mit dem neuen Masterstudiengang wollen wir die Unternehmen der Holzwirtschaft mit neustem Wissen für die Praxis unterstützen.

Die Höhere Fachschule Holz Biel
Die technischen Ausbildungen der dem Departement angegliederten Höhere Fachschule Holz Biel befähigen Fachpersonen aus der Holzbranche, nach Abschluss der Ausbildung Aufgaben im mittleren und oberen Kader wahrzunehmen.

Weiterbildung: Wissens- und Technologietransfer

Unsere berufsspezifischen Nachdiplomkurse und -studien sorgen dafür, dass Sie auf dem neusten Stand bleiben. Weiterbildung ist für uns aber nicht nur ein wichtiges Instrument zur Vermittlung unseres Fachwissens. Sie ist auch eine wichtige Plattform für den intensiven Wissenstransfer mit der Wirtschaft.

 Die Aktivitäten der Abteilung Forschung und Entwicklung sind fokussiert auf die Prozesse in Zusammenhang mit dem nachhaltigen Planen und Bauen, dem Holzbau und den Holzprodukten sowie der Geotechnik und dem Wasserbau. Die Prozesse übernehmen eine Querfunktion durch die drei Fachbereiche der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau. Die Forschungseinheiten sind in drei Kompetenzzentren gegliedert:

Institut für Werkstoffe und HolztechnologieInstitut für Holzbau, Tragwerke und ArchitekturInstitut für Siedlugnsentwicklung und Infrastruktur

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung

Unsere Forschungstätigkeiten sind auf die Praxis ausgerichtet – mit dem Ziel, innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen der Branche zu entwickeln. Dies macht uns zum idealen Partner für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Projekte

Dienstleistungen

Im Rahmen von Dienstleistungsaufträgen realisieren wir für Wirtschaft und Gesellschaft Produktprüfungen, Planungsstudien oder Expertisen. Unsere Fachleute bieten unter anderem Leistungen wie Machbarkeitsstudien, Produkt- und Produktionsoptimierungen an. Unser akkreditiertes Prüflabor verfügt über internationale Anerkennung.

Wissens- und Technologietransfer

Mit praxisorientierten Weiterbildungsveranstaltungen sichern wir den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. Die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau ist im Technologietransfer-Konsortium W6 (www.whoch6.ch) integriert und verfügt somit über eine professionelle WTT-Struktur, welche die wirtschaftliche Umsetzung der Projektergebnisse unterstützt.

Infrastruktur

Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Bau- und Geotechnik. Die bestens ausgestatteten Labore sowie eine moderne Infrastruktur unterstützen unsere Forschungstätigkeiten und ermöglichen die Ausführung von vielseitigen Produktprüfungen. Die in unseren Labors durchgeführten Prüfungen sind nach ISO/IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle, Mitglieder der International Laboratory Accreditation Cooperation (ilac), überwacht.

Innovation, Vielfalt und Reflexion

Die Berner Fachhochschule bereitet Studierende auf berufliche Tätigkeiten vor, welche wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden umsetzen oder künstlerische Gestaltungsfähigkeiten nutzen. Die Aus- und Weiterbildungsangebote der Berner Fachhochschule sowie ihre Forschung und Entwicklung sind praxisorientiert.

Dabei orientiert sich die Berner Fachhochschule (BFH) an folgenden Leitgedanken:

  • Verantwortung übernehmen. Die BFH entwickelt innovative Lösungen und geht auf die Bedürfnisse ihres wirtschaftlichen, technischen, kulturellen und sozialen Umfeldes ein. Sie fördert die Diskussion gesellschaftlicher Werte und unterstützt ihre Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden darin, Verantwortung zu übernehmen.
  • Nachhaltigkeit erreichen. Die BFH setzt die Ziele der Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Verwaltung um. Sie achtet und schützt die Würde des Menschen und der Natur und investiert ihre Ressourcen im Interesse nachhaltiger Resultate.
  • Kooperationen entwickeln. Starke Partnerschaften verankern die BFH im In- und Ausland. Sie schaffen Mehrwerte für Lehre und Forschung sowie für den Wissens- und Technologietransfer.
  • Vielfalt leben. Die BFH pflegt ihre Vielfalt und fördert den Austausch zwischen Fachdisziplinen, Denkkulturen und Handlungsmustern. Sie nutzt ihre Mehrsprachigkeit als Brückenschlag in andere Kulturräume und Arbeitsmärkte.
  • Qualität stärken. Die BFH versteht sich als lernende Organisation. Sie misst der systematischen Qualitätsentwicklung und dem diversity management in Lehre, Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie in der Verwaltung zentrale Bedeutung bei.

Die Berner Fachhochschule erfüllt ihren bildungspolitischen Auftrag als Teil der Hochschullandschaft Schweiz. Dabei stellt sie den Menschen ins Zentrum. Das Engagement ihrer Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden ist Grundlage ihres Erfolgs. 

Häufige Fragen


Studieren an der Fachhochschule oder an der Universität – wo liegt der Unterschied?

Die Fachhochschulen erfüllen den vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) wie folgt definierten Leistungsauftrag: Ausbildung (Bachelor und Master), Weiterbildung (MAS, DAS, CAS), anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (F+E), Dienstleistungen zugunsten Dritter. Wir setzen uns zum Ziel, unsere Studiengänge eng mit der Praxis zu verknüpfen und sie laufend auf die aktuellen Marktbedürfnisse auszurichten.

Die Bolognareform und Studieren im Ausland

Unser umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot stützt sich auf die Vorgaben der Bolognareform, welche ein mehrstufiges, europaweit standardisiertes Studienmodell definiert. Die Module der Studiengänge werden nach dem European Credit Transfer System (ECTS) bewertet. Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss dieses zweistufigen Ausbildungskonzepts (Bachelor und Master). Er kann mit der Ausbildung zum Master oder mit einem oder mehreren Weiterbildungsstudien (MAS, DAS, CAS) ergänzt werden. Die Ausbildungen geniessen in der Wirtschaft eine hohe Akzeptanz und ermöglichen im In- und Ausland eine durchgängige Karriereplanung von der Berufslehre mit Berufsmaturität respektive der gymnasialen Maturität bis hin zu leitenden Stellen in der Wirtschaft oder der Forschung und Entwicklung.
Die Bolognareform unterstützt mit dem Erasmus-Programm auch den internationalen Austausch von Studierenden und ermöglicht Praktika im Ausland.

Direktion

Berner Fachhochschule
Architektur, Holz und Bau
Pestalozzistrasse 20
Postfach 1058
CH-3401 Burgdorf
Telefon +41 34 426 41 41
E-Mail office.ahb(at)bfh.ch

Trägerschaft

Kanton Bern

Dachorganisation

Berner Fachhochschule 

Geschichte

1892   Gründung des Kantonalen Technikums für Bauingenieure in Burgdorf 
1952   Gründung der Holzfachschule in Biel
1974   Einführung des Titels Ingenieur HTL für abgehende Bau- und Holzingenieure
1997   Die HTL Burgdorf und die HTL Biel werden zur Fachhochschule

2003

  Zusammenschluss der HTA-Burgdorf, HTA-Bern, HTA-Biel, der SH Holz Biel mit
  den Bauingenieuren in Burgdorf zum Departement Architektur, Holz und Bau
  der Berner Fachhochschule
2005  Einführung der Bologna-Reform mit Bachelor- und Masterabschlüssen

 

Geschäftsleitung

René Graf, Direktor
Marc-André Gonin
Urs Heimberg
Thomas Rohner

Zahlen

Studierende   Studierende ca. 800 (inkl. Höhere Fachschule Holz Biel) 
Weiterbildung   Weiterbildung jährlich mehr als 2‘000 Kursbesuchende
Mitarbeitende   Mitarbeitende gut 400

 


Jahresbericht

Die Jahresberichte gibt einen Überblick über die wichtigsten Geschäftsbereiche, Leistungen, Entwicklungen und Ereignisse an unserer Institution. Sie können den Jahresbericht als pdf-Datei herunterladen. 

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Kontakt

Standort Burgdorf (Karte)
Pestalozzistrasse 20
T +41 34 426 41 41

Standort Biel (Karte)
Solothurnstrasse 102
T +41 32 344 02 02

E-Mail office.ahb(at)bfh.ch