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Rückblick Jahresausstellung Architektur 2017

24.03.2017
Unter dem Titel „Vis-à-vis in Langenthal“ fand vom 1. bis 17. März im Kornhausforum in Bern die Jahresausstellung des Fachbereichs Architektur der Berner Fachhochschule statt.

Die Ausstellung und die Rahmenveranstaltungen wurden zahlreich besucht. Zu den Höhepunkten zählten die Podiumsveranstaltung zum Thema Siedlungsentwicklung sowie die Museumsnacht, während der die Besucherinnen und Besucher Virtual Reality in der Architektur erleben konnten. 

Thema der diesjährigen Jahresausstellung war die Innentwicklung einer Kleinstadt am Beispiel von Langenthal. Die ausgestellten Arbeiten entstanden im Frühjahr 2016, als sich die rund 200 Architekturstudierenden der Berner Fachhochschule sowie der Kompetenzbereich „Dencity – Urbane Entwicklung und Mobilität“ mit ausgewählten Orten der Stadt auseinandersetzten. Bei der Aufgabenstellung an die Studierenden spielte das Stadtbauamt von Langenthal eine wichtige Rolle als Impulsgeber. Entstanden ist ein bunter Strauss an Ideen, den die Stadt ihren Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen einer eigenen Ausstellung im Januar präsentierte.


Weiche Faktoren im Fokus
Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählte die Podiumsveranstaltung vom 9. März mit dem Titel „Siedlungsentwicklung nach innen: mehr als Rechnen!“. Ziel der Veranstaltung war, die weichen Faktoren der Innenentwicklung in den Mittelpunkt zu rücken. Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung Orts- und Regionalplanung im AGR Kt. Bern und der Sektion Mittelland des Fachverbands Schweizer Raumplaner (FSU) organisiert. Auf dem Podium sassen Vertreter der BFH, der Stadt Langenthal und der Firma Halter. Das zahlreich erschienene Publikum erlebte eine interessante Diskussion, die vom Stadtwanderer Benedikt Loderer moderiert wurde. Eine Fortsetzung ist durchaus möglich. Das AGR beispielsweise äusserte Interesse, aktuelle Fragestellungen rund um die Siedlungsentwicklung an weiteren öffentlichen Anlässen zu diskutieren. 

Eine Brücke, ganz einfach!
In Zusammenarbeit mit dem Architektur Forum Bern fanden zwei Vorträge statt: Tivadar Puskas des Basler Ingenieurbüros Schnetzer Puskas gab Einblick in ihr Schaffen mit namhaften Architekturbüros und erläuterte unter dem Titel «Kooperation der Disziplinen» die Zusammenarbeit zwischen Architekt und Ingenieur. Hani Buri Architekt EPFL BSA PhD, Prof. HEIA-FR berichtete über die Entwicklung von Faltwerken in Holz, die für Architekten wie auch für Ingenieure vielfältige statische, räumliche und plastische Qualitäten aufweisen. Die Vorträge waren Teil der Ausstellung „Eine Brücke, ganz einfach!“, die gleichzeitig im Kornhausforum gezeigt wurde.


Schwerpunkt Architektur & Holz
Der Masterstudiengang präsentierte erstmals Projektarbeiten und Werke zum neuen Schwerpunkt Architektur & Holz. Thema des entsprechenden Entwurfsateliers im Herbstsemester war das Um-/An-/Auf-/Weiter-/Bauen in den Alpen anhand von konkreten Projekten für das Goms im Oberwallis. Die Architekturprojekte der Studierenden werden vom 31. März bis 2. April in Münster/VS ein weiteres Mal ausgestellt.

Architektur virtuell erleben – geht das?
Im Rahmen des Sonderprogramms während der Berner Museumsnacht demonstrierte die Forschungsgruppe Computer Perception und Virtual Reality der BFH, dass das Thema Virtual Reality auch in der Architektur zum Greifen nah ist. Die VR-Demo lockte vor allem die jungen Besucher – die Grossen trauten sich womöglich noch nicht.

Impressionen der Jahresausstellung Architektur 2017

ahb.bfh.ch/jaa

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