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Klima schützen mit Massivholz

24.05.2017
Eine interdisziplinäre Projektwoche führte Studierende vom Plenterwald in ein Truber Haus aus Massivholzelementen.


Thema der Special Week war der Holzfluss vom Wald bis zum Bauprojekt im Zusammenhang mit der Artenvielfalt und Ressourcenknappheit sowie der Klimaerwärmung. Für die rund 15 Studierenden der drei Fachrichtungen Architektur, Holztechnik und Bauingenieurwesen startete die Woche mit einer eintägigen Exkursion ins Emmental in die Gemeinde Trub.

In Trub leitete der Revierförster Beat Reber die Begehung durch einen typischen Plenterwald und führte die Gruppe anschliessend zur Sägerei Zinggengraben von Hansjürg Fankhauser. Als Landwirt, Waldbesitzer und Säger ist Fankhauser und sein Betreib ein wichtiger Teil der lokalen Wertschöpfungskette für das sogenannte Truber Holz. Dieses entsteht als Produkt in der Zimmerei von Jürg Hirschi. Mit den Massivholzelementen aus seinem Betrieb – in denen nota bene viel CO2 gebunden ist – baute die Familie Salzmann ihr Eigenheim. Dort endete für die Studierenden nicht nur die Exklusion, es ist auch das Ende der Wertschöpfungskette des Truber Holzes.

Kontakt
Ernst Zürcher, Dr. sc. nat., Dipl. Forsting. ETHZ
Professor em. für Holzkunde Bachelor & Master Holz
ernst.zuercher(at)bfh.ch

Bilder der Exkursion

Die Special Week ist ein interdisziplinäres Wahlpflichtmodul des Departements Architektur, Holz und Bau. Zwei Mal pro Jahr bringt die Special Week Studierende verschiedener Fachrichtungen zu einem bestimmten Thema zusammen.

 

 

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