Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur

Geotechnik, Infrastrukturbauten, Mobilität und Siedlungsentwicklung: Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen interdisziplinäre Lösungen für zukünftige räumliche Entwicklungen.

Durch gesellschaftliche und ökologische Entwicklungen verursachte Problemstellungen – wie steigende Mobilität, Zersiedlung und Klimawandel – verlangen nach neuen und interdisziplinären Lösungen. Wir fokussieren uns auf die Ebene der Raumentwicklung und grösserer Infrastrukturbauten. Wir verbinden ingenieurwissenschaftliche Ansätze mit architektonischen, sozialwissenschaftlichen und planerischen Sichtweisen, um Lösungen für zukünftige räumliche Entwicklungen zu finden. Dieser ganzheitliche Ansatz zeichnet unser Institut aus. Wir arbeiten an Fragestellungen aus den Bereichen Geotechnik, Spezialtiefbau, Naturgefahren, Strassenbau und Verkehr sowie Urbanität, Mobilität und Siedlungsentwicklung. Mit unserer Forschung tragen wir zur Sicherheit und zur Lebensqualität in ländlichen und urbanen Gebieten bei.

Unsere Partner
Zu unseren Partnern gehören einerseits ausführende Unternehmen im Spezialtiefbau, im Strassen- und Hochbau und in der Geotechnik, andererseits aber auch Planungsbüros, Versicherungen, Bauherren sowie öffentliche Institutionen.

Unsere Mitarbeitenden
Um dem ganzheitlichen Ansatz gerecht zu werden, arbeiten in unserem Institut Raumplaner, Architektinnen und Ingenieure sowie Geotechniker und Geologinnen.
Mitarbeitende Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur

Unsere Infrastruktur
Unseren Mitarbeitenden steht eine gut ausgerüstete Infrastruktur mit moderner Software, Einrichtungen und Laboren in den Bereichen 3D-Druck und Geotechnik zur Verfügung.
Infrastruktur

Geotechnik und Naturereignisse
Wir erarbeiten Lösungen zur langfristigen Erhaltung der Qualität natürlicher Lebensgrundlagen wie Bodenund Wasser. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erarbeiten wir Verfahren und Massnahmen für geotechnische Bauten oder Bauteile wie Stützbauwerke, vorgespannte und ungespannte Verankerungen oder Pfahl- und Flachfundationen. Zur Entwicklung von Bodenschutzlösungen verwenden wir bevorzugt naturnahe Methoden. Mit der Erarbeitung von Grundlagen zur Bemessung von Schutzmassnahmen und zur Abschätzung von Gefahrenpotenzialen gegen Naturereignisse wie Steinschlag, Lawinen, Murgänge oder Rutschungen tragen wir dazu bei, Mensch, gebaute Umwelt und natürliche Ressourcen vor schädlichen Naturereignissen zu bewahren.
Kompetenzbereich Geotechnik und Naturereignisse

Siedlungswasserwirtschaft und Verkehr
Wir entwickeln Methoden und Technologien im Strassenbau und Verkehrswesen sowie in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Im Zentrum steht die bautechnische Infrastruktur. Zu unseren Forschungsthemen gehören beispielsweise auch die Anwendung von innovativen Belägen und der Einsatz von Geokunststoff im Strassenbau.
 Kompetenzbereich Siedlungswasserwirtschaft und Verkehr

Urbane Entwicklung und Mobilität
Im Zentrum unseres Kompetenzbereichs stehen die Bereiche Siedlungs- und Immobilienentwicklung, Raumplanung und Mobilität. Wir bearbeiten Fragestellungen zu integraler räumlicher Entwicklung, Wohn-, Arbeits- und Lebensformen und multimodalem Verkehr. Dabei spielen Aspekte der Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelteinflüsse sowie eine in soziologischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht nachhaltige Entwicklung eine wichtige Rolle. Unser Ziel ist es, Analyse-, Planungs- und Steuerinstrumente zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit in der Planung und beim Bauen deutlich steigern. Dabei berücksichtigen wir die Lebenszyklusprozesse in unserer gebauten Umwelt und pflegen einen methodischen Umgang mit Komplexität.
Kompetenzbereich Urbane Entwicklung und Mobilität

Im Rahmen von Dienstleistungsaufträgen realisieren wir für Wirtschaft und Gesellschaft Produktprüfungen, Planungen, Expertisen oder Beratungen. Unsere Fachleute stehen zudem auch für weitere Leistungen wie Machbarkeitsstudien, Produkt- und Produktionsoptimierungen zur Verfügung.

Im Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur bieten wir in folgenden Tätigkeitsbereichen Dienstleistungen an:

Geotechnik und Naturereignisse
Unsere Fachpersonen erbringen Dienstleistungen und Gutachten für private und öffentliche Auftraggeber. Die dafür nötigen Standardprüfungen im Feld und Labor entsprechen den aktuellen Prüfvorschriften und Normen und sind grösstenteils akkreditiert. Darüber hinaus sind wir für aussergewöhnliche Aufträge in der Lage, individuelle Prüfverfahren zu entwickeln.
Fact Sheet Geotechnik Feld
Fact Sheet Geotechnik Labor

Kompetenzbereich Geotechnik und Naturereignisse

Urbane Entwicklung und Mobilität
Für Planungs- und Bauunternehmen sowie Immobilieneigentümer und die öffentliche Hand erbringen wir Beratungs- und Dienstleistungen wie Begleitung von Planungsprozessen, Strategien zur räumlichen Entwicklung, Visualisierung von urbanen und räumlichen Prozessen zur Entscheidungsunterstützung, Immobilienmanagement, Evaluation von räumlichen Potenzialen, Bauprozessmanagement und energieeffiziente Architektur.
Kompetenzbereich Urbane Entwicklung und Mobilitättest

Projekte des Kompetenzbereichs Geotechnik und Natureignisse

Hangpflege

Mit verbesserten, kostengünstigeren Methoden aus der Ingenieurbiologie und der Geotechnik wurden Entwässerungsmassnahmen zur Verhinderung von zerstörerischen Massenbewegungen entwickelt und getestet. Die Strategie lautete, traditionelle Methoden mit neustem Fachwissen zu kombinieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Fact Sheet

Moorraupe

Die gesetzlich geforderte Erhaltung von Moorgebieten erfordert aufwändige Unterhaltsarbeiten. Doch das Gewicht und die Konstruktion der dafür eingesetzten Unterhaltsfahrzeuge überschreiten häufig die Tragfähigkeit des Bodens. Folge dieser Bodenverdichtung sind erschwerte Infiltration und somit Oberflächenerosion.
Fact Sheet

Bankette bestehender Strassen

Nach dem Gewässerschutzgesetz von 1991 muss nicht verschmutztes Abwasser in erster Priorität versickert werden. Nur wenn eine Versickerung nicht möglich ist, kann unverschmutztes Abwasser direkt in ein Oberflächengewässer eingeleitet werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie stark versickerndes Strassenabwasser und Luftverfrachtungen von Strassenstaub den Strassenrandstreifen, das Bankett, belasten.
Fact Sheet

Dachentwässerung

Mit der Ausdehnung der Siedlungsgebiete nimmt die Versiegelung des Untergrundes ständig zu. Regenwasser kann nicht mehr natürlich versickern, Probleme wie hohe Niederschlagsabflussspitzen sowie geringe Verdunstungsverluste sind einige der Folgen.
Fact Sheet

Schadstoffe im Strassenabwasser

Dem Gewässerschutzgesetz vom 24. Januar 1991 zufolge ist Abwasser nach Möglichkeit zu versickern. Ist eine Versickerung nicht möglich, soll das Abwasser in ein Oberflächengewässer eingeleitet werden. Umweltgefährdende Stoffe – insbesondere solche, welche bei der Versickerung nicht zurückgehalten bzw. von Pflanzen nicht aufgenommen oder gebunden werden können – müssen vorbehandelt werden.
Fact Sheet

Erosee

Die Erosion der Seeufer stellt für viele Seen des Schweizer Mittellandes ein ernsthaftes Problem dar. Der Erosion der Seeufer wird häufig mit dauerhaften, sogenannten «harten» Verbauungen begegnet.
Fact Sheet

Neuartige flexible Geflechtsabdeckung mit ungespannten Ankern für Steilhänge

Beim Bau von Strassen und Eisenbahnentrassen in gebirgigen und hügeligen Regionen wird das Gelände meist angeschnitten, was zu übersteilten und dadurch instabilen Hängen führt.
Fact Sheet

Projekte des Kompetenzbereichs Urbane Entwicklung und Mobilität

 

 

Wohnqualität in Siedlungsstrukturen

Wohnen spielt als Rahmen für die verschiedenartigsten Tätigkeiten des Menschen eine wichtige Rolle. Die im Wohnen gesuchte Erfüllung von Bedürfnissen rührt sehr nahe an tief verankerte Bedürfnissse.
Fact Sheet

Infratourism - Landschaftspark Binntal

Für den Tourismus als Treiber von Migrationsbewegungen und Medium von kulturellen Transfers spielt der "touristische Raum", welcher sich zwischen Reisenden, Bereisten und Dienstleistern bildet, eine zentrale Rolle.
Fact Sheet
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Nachverdichtungsstudie Ostermundigen

Im Auftrag der Gemeinde Ostermundigen untersuchte eine Forschungsgruppe der Berner Fachhochschule das Nachverdichtungspotenzial im Siedlungsgebiet Ostermundigen.
Fact Sheet

Entwicklung eines Prozessmodells zur nachhaltigen Immobilien-Instandhaltung, -Instandsetzung und -Erneuerung

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Prozessschritte zur nachhaltigen Immobilienbewertung und der baulichen Erneuerung zu standardisieren und die Aspekte der Nachhaltigkeit zu integrieren, wobei bereits vorhandene Standards und Normen berücksichtigt werden.
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Monitor

Monitor – ein System zum Formulieren, Verfolgen und Visualisieren von nachhaltigen Zielen in Bauprojekten.
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Infrastrukturmanagement in Gemeinden

Das Projekt "Infrastrukturmanagement in Gemeinden" soll sich den gesamten kommunalen Infrastrukturen annehmen.
Fact Sheet
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Visuelle Analyse und Mapping

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Berner Fachhochschule werden räumliche und atmosphärische Qualitäten im Dreiländereck und in den auf Schweizer Seite anschliessenden Quartieren Kleinhüningen und Klybeck identifiziert und visualisiert. Dabei geht es darum, länderübergreifende Identität und deren Wechselwirkung auf angrenzende Betrachtsungsperimeter und die gesamte Entwicklungsvision sichtbar zu machen. Link auf Projektseite.
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Kontakt

Berner Fachhochschule
Architektur, Holz und Bau
Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur

Pestalozzistrasse 20
Postfach 1058
3401 Burgdorf
T +41 34 426 41 76
fe.ahb(at)bfh.ch

Leiter Institut
Prof. Martin Stolz
T +41 34 426 42 66
martin.stolz(at)bfh.ch