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Internationale Workshops

20.09.2018
Der internationale Workshop Verkehrswegebau führte fünf Studierende des Bachelor Bauingenieurwesen nach Rostov am Don (RU) und rund 10 Studierende tauschten sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Hildesheim zum Thema Wasserbau aus. Diese beiden internationalen Workshops sind seit Jahren sehr beliebt bei den Studierenden und konnten bereits zum 12. resp. zum 7. Mal durchgeführt werden.


Verkehrsworkshop in Rostov am Don (RU)

Vom 1. bis 8. September 2018 besuchten fünf Studierende des Bachelor Bauingenieurwesen den internationalen Verkehrsworkshop in Rostov am Don in Russland. Der Workshop wird seit 12 Jahren durch Dozierende der teilnehmenden fünf Universitäten (Staatliche Bauuniversität Rostov am Don (Russland), Bergische Universität Wuppertal (Deutschland), Stellenbosch University (Südafrika) und der Berner Fachhochschule) durchgeführt und behandelt jeweils ein aktuelles und lokales Thema im Bereich Verkehrsingenieurwesen.

In Rostov am Don entstand in Vorbereitung der Fussball Weltmeisterschaft 2018 ein neuer Flughafen. Das alte Flughafengelände, welches sich inmitten der Millionenstadt befindet, soll durch eine zukunftsgerichtete Überbauung das Stadtbild aufwerten. Hierzu hatten die Studierenden den Auftrag, Lösungsansätze zur baulichen und verkehrlichen Entwicklung aufzuzeigen, mit Fokus auf zukunftsorientierte Verkehrssysteme und Logistikkonzepte. Am Ende der Woche präsentierten die Studierenden ihre Ideen und teils konkreten Massnahmen. An den Präsentationen waren u.a. der Rektor der Universität, Vertreter des Stadtrats, des Generalunternehmers sowie aufgrund der Bedeutung des Entwicklungsschwerpunkts auch Vertreter aus Moskau zugegen. 

Wasserbauworkshop in St. Peter-Ording (D)

10 andere Studierende des Bachelor Bauingenieurwesens reisten im Rahmen des internationalen Wasserbauworkshops an die Nordsee, genauer nach Sankt Peter-Ording.  Zusammen mit 13 Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) beschäftigten sie sich intensiv mit den Themen Küstenschutz, Sturmfluten, Morphologie im Naturreservat Watt, Offshore Windanlagen und Hafenanlagen. Nebst Referaten von erfahrenen Wasserbauern des Landesministeriums und Gruppenarbeiten gehörte auch eine spannende Exkursion zum Eiderspeerwerk, dem jüngsten deutschen Küstenschutzbauwerk, sowie eine Exkursion zum Leuchtturm Westerheversand zum Workshop.

Die internationalen Workshops erlauben es den Studierenden, aus dem Studienalltag auszubrechen und neue Herangehensweisen und Problemlöseverfahren kennenzulernen. Sie können Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen knüpfen, die auch im beruflichen Alltag nach dem Studium wertvoll sein können. 

Workshop Verkehrswegebau in Rostov am Don (RU)
   
Workshop Wasserbau St. Peter-Ording (D)

 

 

 

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