Zu den effizientesten Strategien bei der Minimierung von Schäden durch Naturrisiken
zählt der Gebäudeschutz am Objekt selbst oder an seiner unmittelbaren Umgebung. Um
die Sicherung von Gebäuden gegen gravitative und meteorologische Naturgefahren zu
gewährleisten, vermittelt das CAS «Gebäudeschutz gegen Naturgefahren» im Auftrag der
Präventionsstiftung der Kantonalen Gebäudeversicherungen vier Themenschwerpunkte:
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Grundlagen zum Flächenschutz und zur Raumplanung, Baubewilligung, Normen,
Controlling
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Gebäudeschutz gegen meteorologische Naturgefahren bei neuen und bei
bestehenden Bauten
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Gebäudeschutz gegen gravitative Naturgefahren bei neuen und bei bestehen- den Bauten
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Kosten-Nutzen-Analyse der Gebäudeschutzmassnahmen
Das bis jetzt vorhandene Wissen zum Gebäudeschutz gegen Naturgefahren wird durch den Lehrgang zugänglich und für die Praxis anwendbar. Damit wird das integrale gebäudebezogene Risikomanagement im Bereich Naturgefahren entscheidend gefördert.
Zielgruppe
Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gebäudeversischerungen und Baubehörden, Architekten/Architektinnen, Ingenieure/Ingenieurinnen und Planer/Planerinnen (Universität, ETH, FH, Technikerschule HF). Bei Interessierten, die die Zugangsbedingungen nicht erfüllen, entscheidet die Studienleitung über die Zulassung.
Ziel
Das CAS befähigt die Teilnehmenden, konzeptionelle und technische Massnahmen für
den Gebäudeschutz gegen gravitative und meteorologische Naturgefahren zu beurteilen
und in die Praxis umzusetzen. Dazu gehören umfassende Kenntnisse der Naturgefahrenprozesse und ihrer Gefährdungsbilder sowie die Beurteilung der Kosten/Nutzen von Gebäudeschutzmassnahmen. Schwerpunkt bildet die Vermittlung von Wissen über Naturgefahren, Naturgefahrenprozesse, der Dimensionierung von technischen Schutzmassnahmen sowie die Befähigung zur Handlungskompetenz in der Umsetzung von geeigneten Massnahmen.
Aufbau
Der Aufbau des CAS besteht aus vier Themenblöcken sowie einer individuellen Projektarbeit.
Form und Dauer
Der Zertifikatslehrgang vermittelt Wissen in Form von Seminaren, geführtem und freiem
Selbststudium, praxisrelevanten Fallbeispielen sowie einer individuellen Projektarbeit. Er
entspricht den Anforderungen und Vorgaben des Bundesamtes für Berufsbildung und
Technologie (BBT).
Der Umfang beträgt 10 ECTS-Credits. Das entspricht einer Arbeitsleistung von etwa 300
Stunden.
Abschluss/Zertifikat
Bei erfolgreichem Abschluss der Themenblöcke und der Projektarbeit wird ein vom Bund
anerkanntes «Certificate of Advanced Studies CAS Berner Fachhochschule in Gebäudeschutz» erteilt.
Die Präsentation der Projektarbeit findet im Rahmen eines Prüfungsgesprächs statt.
Nächster Informationsabend
Mittwoch, 18. Januar 2012, Burgdorf, Gebäude B, Raum 053, Pestalozzistrasse 20 (Anmeldung erwünscht)
Kosten
CHF 5200.- inkl. Kursunterlagen
Ort
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, Pestalozzistrasse 20, 3400 Burgdorf
Durchführung
April 2012 bis Januar 2013 (Änderungen vorbehalten)
Im Auftrag der Präventionsstiftung der Kantonalen Gebäudeversicherungen.
Information
Flyer (PDF)
Leitung
Prof. Martin Stolz
Kompetenzzentrum Naturereignisse
und Geotechnik
Berner Fachhochschule
Architektur, Holz und Bau
Telefon +41 34 426 42 66
In Zusammenarbeit mit
Hochschule Luzern (HSLU), Hochschule für Technik und Architektur Freiburg (HTA-FR)