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Lernen und Forschen mit direktem Transfer in die Praxis!
 

Master of Engineering in Holztechnik


NEU: Ab Herbstsemester 2011 in Englisch

 

Die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Biel (Schweiz) bietet mit dem Master in Holztechnik einen internationalen Masterstudiengang an. Der Studiengang wird gemeinsam mit der Fachhochschule Rosenheim (Deutschland) durchgeführt. Durch ein vertieftes Studium in einer von acht Master Research Units (Vertiefungsrichtungen) bieten die Hochschulen den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung mit neusten Technologien an.

Was bietet das Studium

Vertiefte Kenntnisse

Die Studierenden erarbeiten sich während des Studiums vertiefte Fachkenntnisse im Bereich Holztechnologie sowie weiterführende Management-, Methoden- und Sozialkompetenzen.

 

Neue Erfahrungen

Im Zentrum des Studiums steht die Kompetenzerweiterung im Umgang mit neusten Technologien der Holzwirtschaft sowie die Mitarbeit in Forschungs- und Industrieprojekten.

 

Internationale Zusammenarbeit

Das einzigartige Profil des Masterstudiengangs in Holztechnik ergibt sich durch die Synergien der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim (Deutschland) die beide zu Ausbildungsleadern in der Holzwirtschaft gehören.

 

Nähe zur Praxis

Der Studiengang ist auf eine praxisnahe, projektorientierte Ausbildung ausgerichtet. Dies kommt vor allem in den Master Research Units (Vertiefungsrichtungen) zum Tragen, die den Kern des Studiums bilden. Ein Augenmerk wird auf die gezielte Integration der Studierenden in Industrieprojekte gelegt. Auf diese Weise gewährleistet die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft einen fliessenden Übergang von Studium und Beruf.

 

Arbeiten und Studieren

Der modular aufgebaute Studiengang erlaubt ein individuell abgestimmtes, an unterschiedlichste Bedürfnisse angepasstes, Studium. Bei wechselnder Arbeitsbelastung kann das Pensum während des Studiums verändert werden.

 

Anerkannter Titel

Das Studium führt zum international anerkannten Titel "Master of Engineering".

 

Teamarbeit

Die Studierenden werden in Forschungsteams eingebunden. Die Forschungseinheiten mit ihren erfahrenen Fachkräften bilden durch Wissens- und Technologietransfer die Schnittstelle zwischen anwendungsorientierter Forschung und Lehre, externen Institutionen sowie privaten Organisationen und Unternehmen.

 

Attraktive Tätigkeitsfelder

Die Ausbildung ermöglicht die Übernahme einer höheren, leitenden Funktion in allen Bereichen der internationalen Holzindustrie mitsamt ihren Zulieferbetrieben und Abnehmern, in der Forschung und Entwicklung, der Fertigung, der Projektierung, dem Management, der Materialprüfung, dem Qualitätsmanagement, der Sicherheitsüberwachung und der Lehre.

 

Möglichkeit zur Promotion

Absolventinnen und Absolventen haben die Möglichkeit, an einer Universität zu promovieren und den Doktortitel zu erlangen.

Steckbrief

Studienstart

Das Studium beginnt in der Regel im Herbst (Kalenderwoche 38).

 

Dauer

Vollzeit              3 Semester

Teilzeit              maximal 6 Semester

 

Studiengebühren pro Semester

Studiengebühren CHF 750.– 
Immatrikulation *(einmalig) CHF 100.–
Prüfungsgebühren CHF 80.–
Gebühr für Soziales, Kulturelles, Sport CHF 24.– 
VSBFH-Studierendenvereinigung, Mitgliederbetrag CHF 15.–
Materialpauschale für Skripte und Handouts CHF 50.–

*Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.

 

Zulassungsbedingungen

Bachelor in der Studienrichtung Holztechnik oder gleichwertiger Abschluss

 

Mindestens 210 Credits (beim Nachweis von 180–210 Credits können die fehlenden Credits während des Masterstudiums erarbeitet werden)
In der Regel überdurchschnittlicher Studienabschluss

 

Die Studierenden werden an der Hochschule immatrikuliert, an welcher sie ihre Vertiefungsrichtung absolvieren.

 

Online Anmeldung

Zur Bewerbung sind folgende Dokumente erforderlich:

 

Tabellarischer Lebenslauf

Schriftliche Begründung über die persönliche Motivation (max. 2 A4 Seiten)

Diplomurkunde des Bachelor Abschlusses*

Transcript of Records oder Semesterzeugnisse**

Sprachzertifikat (falls vorhanden)

Kopie der Identitäskarte bzw Pass

Passfoto

 

*Falls noch nicht vorhanden, bitte bald möglichst nachreichen.

**Transcript of Records, die nicht im ECTS System erstellt sind, benötigen eine Auflistung der besuchten Kurse mit Beschreibung, einen Beschrieb des Notensystems und Information über den Arbeitsaufwand.

Alle Dokumente, die nicht auf Deutsch, Englisch oder Französisch sind, bedürfen einer offiziellen Übersetzung.

Anhand des vollständigen Dossiers entscheidet die Studiengangsleitung über die Aufnahme.

 

Beratungs- und Informationsanlässe

Ein gedruckter Studienführer kann nicht immer alle Fragen beantworten. Deshalb finden jährlich mehrere Informationsanlässe statt, an denen die Studiengänge vorgestellt werden. Ausserdem können in individuellen Beratungsgesprächen die persönlichen Voraussetzungen für das Studium abgeklärt werden. Die Informationsanlässe und Beratungsgespräche sind kostenlos und unverbindlich. Hier finden Sie das Datum von unserem nächsten Informationsabend.

 

Studienort

Biel (CH) und Rosenheim (D)

 

Unterrichtssprache

Englisch, Studienarbeit auch in Deutsch und Französisch möglich

 

Studiengangsleiter

Dr. Heiko Thömen

 

Kontakt

Christa Gertiser                             

Studienaufbau

Der Studiengang ist modular aufgebaut und dauert in Vollzeit drei Semester, in Teilzeit maximal sechs Semester. Im ersten Semester findet der Unterricht in Rosenheim statt. Je nach Wahl der Master Research Unit (Vertiefungsrichtung) wird das Studium vom zweiten Semester an in Biel oder Rosenheim absolviert.

 

Die Studierenden erarbeiten sich ihr Wissen durch:

• Kontaktstudium

• freies und geführtes Selbststudium

• Mitarbeit in Forschungsprojekten

 

Das Studium besteht aus Grundlagen und den fachwissenschaftlichen Vertiefungen entsprechend der gewählten Master Research Unit. Die Projektarbeit und die Masterarbeit bilden im dritten Semester den Abschluss des Studiums.

 

European Credit Transfer System

Die Berner Fachhochschule und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim wenden das European Credit Transfer System (ECTS) nach dem Abkommen von Bologna an.Ein Credit nach ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden. Dem Vollzeitstudium werden 30 Credits pro Semester angerechnet, dies entspricht rund 900 Arbeitsstunden. Bei einem Teilzeitstudium verringert sich das Pensum entsprechend. In der Regel werden für jedes erfolgreich abgeschlossene Modul 5 Credits gutgeschrieben. Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiums sind insgesamt 90 Credits erforderlich.

 

Module

Das für den Master of Engineering in Holztechnik benötigte Wissen wird in Modulen vermittelt. Diese teilen sich auf in:

• Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen

• Forschung und Entwicklung

• Management

• Fachwissenschaftliche Vertiefung

• Freier Wahlpflichtbereich

 

Erstes Semester

Die Module des ersten Semesters sind Pflicht- oder Wahlpflichtmodule. Damit kann das Studium an die persönliche Vorbildung und die Interessenlage der einzelnen Studierenden angepasst werden. Zur Auswahl stehen:

 

Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen

• Statistik

• Höhere technische Mechanik

• frei wählbar

 

Forschung und Entwicklung

• Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens

• Forschung, Entwicklung und Technologietransfer

 

Management

• Projektmanagement

• Wood Economics of Foreign Continents

 

Zweites Semester

Das zweite Semester widmet sich der fachwissenschaftlichen Vertiefung. Für die persönliche Vertiefung wählt die Studentin, der Student eine der folgenden acht Master Research Units:

• Bauphysik und Gebäudetechnik

• Fenster und Fassade

• Holz- und Verbundbau

• Management

• Produktentwicklung und Produktprüfung von Möbeln

• Produktion und Logistik

• Trockenbau, Leichtbau und Innenausbau

• Werkstoffe und Holztechnologie

 

In der ausgewählten Master Research Unit müssen mindestens 10 Credits erarbeitet werden. Darüber hinaus können Module aus anderen Master Research Units gewählt werden. Die Module und Kurse sind im Studienplan aufgelistet und beschrieben. Ergänzt wird das zweite Semester durch einen freien Wahlpflichtbereich und eine Fremdsprache.

 

Projektarbeit und Masterarbeit

Im dritten Semester werden eine Projektarbeit (14 Credits) und die Masterarbeit (16 Credits) geschrieben. Die Themen entstammen den Forschungs- und Entwicklungsprojekten derjenigen Master Research Unit, in der die Studienvertiefung stattfindet. Projektarbeit und Masterarbeit können zum selben Forschungsprojekt gehören oder unabhängig voneinander stehen.

 

In der Projektarbeit weisen die Studierenden nach, dass sie in der Lage sind, ihre durch das Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit umzusetzen. Die Masterarbeit bildet den Abschluss des Studiums. Mit ihr stellen die Studierenden ihre Selbstständigkeit unter Beweis. Sie analysieren eine eigenständige Aufgabe nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten, zeichnen den Lösungsweg auf und erarbeiten die Lösung. Am Schluss werden die Ergebnisse der Masterarbeit öffentlich präsentiert und in einer nicht-öffentlichen Prüfung verteidigt.

 

Advisor

Die Studierenden werden während des Studiums von einer persönlichen Advisorin, einem persönlichen Advisor begleitet. Diese stammen aus dem Dozierendenstab oder aus der Forschung und Entwicklung der gewählten Master Research Unit. Gemeinsam mit der Studentin oder dem Studenten bestimmen sie die Kurse, welche besucht werden müssen und betreuen die Masterarbeit.

Master Research Units

Die Studienvertiefung findet wahlweise in einer von acht Master Research Units (MRUs) statt. Ergänzend können Module aus anderen MRUs besucht werden.

 

Master Research Units

(Download)

 

 

Bauphysik und Gebäudetechnik (Rosenheim)

MRU Baupysik und Gebäudetechnik

  • Bauphysikalische Prüfungen
  • Freilandversuche
  • Dauerhaftigkeitsversuche
  • Prüfung von Gebrauchseigenschaften

     

    Fenster und Fassade (Rosenheim)

    MRU Fenster, Fassade, Wintergärten, Türen und Tore

  • Wärmeschutz und energetische Charakterisierung
  • Schallschutz
  • Brand- und Rauchschutz
  • Einbruchhemmung
  • Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit

     

    Holz- und Verbundbau (Biel)
    MRU Holz- und Verbundbau

  • Mehrgeschossiger Holzbau
  • Ingenieurholzbau
  • Verbundbau
  • Bauen im Bestand
  • Angewandte Bauphysik

    Management (Biel)

    MRU Management

  • Marktanalysen, Branchenstudien, Panelbefragungen
  • Entwicklung von Export- und Internationalisierungsstrategien
  • Analyse und Optimierung von Geschäfts- und Organisationsprozessen, Bau- und Prozessmanagement
  • Erarbeitung von Businessplänen und Geschäftsmodellen

    Cluster-Analysen und -Evaluationen mit Entwicklung von Fördermassnahmen

     

    Produktentwicklung und Produktprüfung von Möbeln (Rosenheim)

    MRU Möbelkonstruktion und Möbelprüfung

  • Technische Möbelprüfung
  • Elektrische und mechanische Sicherheitsprüfung
  • Ergonomische und funktionelle Prüfung und Bewertung

     

    Produktion und Logistik (Biel)

    MRU Produktion und Logistik

  • Verfahren und Techniken zur Oberflächenbewertung in der Holzwerkstofffertigung
  • Einsatz von Industrierobotern für die Holz- und Holzwerkstoffbearbeitung
  • Gestaltung flexibel automatisierter Fertigungszellen in der Holzbearbeitung und Möbelfertigung

     

    Trockenbau, Leichtbau und Innenausbau (Rosenheim)

    MRU Trockenbau, Leichtbau und Innenausbau

  • Schall
  • Holzwerkstoffkunde und -chemie
  • Bauphysik

     

    Werkstoffe und Holztechnologie (Biel)
    MRU Werkstoffe und Holztechnologie

  • Werkstoffe
  • Verklebung und Verbindungstechnologie
  • Oberflächenbehandlung und Holzschutz
  •  


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    Kontakt Masterstudiengang Holztechnik

    Christa Gertiser

    Solothurnstrasse 102

    CH-2504 Biel

    Telefon +41 32 344 02 50

    E-Mail christa.gertiser@bfh.ch